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REMOTE-SHUTDOWN

 

 

 

 


REMOTE-SHUTDOWN - REMOTE-REBOOT

 

Mit diesen Funktion können Sie einen Windows-Rechner im lokalen Netzwerk herunterfahren oder neu starten.

 

Dafür müssen zwei Dinge stimmen:

 

Der Zielrechner muss im Netzwerk erreichbar sein.

Der verwendete Benutzer muss auf dem Zielrechner die nötigen Rechte besitzen.

 

Netzwerk einrichten

 

Der Zielrechner muss eingeschaltet und im lokalen Netzwerk erreichbar sein. Stellen Sie sicher, dass das Netzwerkprofil auf dem Zielrechner auf "Privat" steht. Außerdem müssen unter Windows die "Netzwerkerkennung" sowie die "Datei- und Druckerfreigabe" für private Netzwerke aktiviert sein. Bei einem öffentlichen Netzwerkprofil wird der Rechner von Windows im Netzwerk verborgen. In diesem Fall kann der Remote-Befehl fehlschlagen, obwohl der Rechner eingeschaltet ist.

 

Geben Sie im Programm den Rechnernamen des Zielrechners ein.

 

Beispiele:

 

BUERO-PC

LAPTOP

 

Der Rechnername muss so angegeben werden, wie Windows den Zielrechner im Netzwerk kennt. Eine automatische Suche nach Rechnern wird nicht verwendet, da diese in Heimnetzwerken unter modernen Windows-Versionen nicht zuverlässig ist.

 

Berechtigungen einrichten

 

Für den Remote-Shutdown reicht die Erreichbarkeit im Netzwerk allein nicht aus. Windows prüft auf dem Zielrechner, ob der verwendete Benutzer zum Herunterfahren über das Netzwerk berechtigt ist. Der verwendete Benutzer muss auf dem Zielrechner das Recht "Herunterfahren des Systems von einem Remotesystem erzwingen" besitzen.

 

Diese Einstellung finden Sie auf dem Zielrechner unter:

 

Lokale Sicherheitsrichtlinie

Lokale Richtlinien

Zuweisen von Benutzerrechten

Herunterfahren des Systems von einem Remotesystem erzwingen

 

In der Regel sollte dort die Gruppe "Administratoren" oder der verwendete lokale Administrator eingetragen sein. Nach einer Änderung dieser Benutzerrechte kann ein Neustart des Zielrechners erforderlich sein, bevor der Remote-Shutdown funktioniert.

 

Hinweis zur Gruppe "Jeder"

 

Die Gruppe "Jeder" kann den Remote-Shutdown technisch ermöglichen. Aus Sicherheitsgründen wird diese Einstellung jedoch nicht empfohlen. Besser ist es, nur die Gruppe "Administratoren" oder einen ausdrücklich dafür vorgesehenen Benutzer einzutragen.

 

Typische Fehlermeldungen

 

Fehler 53:

Der Zielrechner wurde im Netzwerk nicht gefunden. Prüfen Sie den Rechnernamen, das Netzwerkprofil, die Netzwerkerkennung, die Datei- und Druckerfreigabe sowie die Firewall-Einstellungen.

 

Zugriff verweigert:

Der Zielrechner wurde gefunden, der verwendete Benutzer besitzt jedoch nicht die nötigen Rechte für den Remote-Shutdown. Prüfen Sie auf dem Zielrechner das Benutzerrecht "Herunterfahren des Systems von einem Remotesystem erzwingen". Nach einer Änderung kann ein Neustart des Zielrechners erforderlich sein.

 

 

 

 

 

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